Parkplatzsituation entspannen

Holger Hachenburger zur Entlastung der Anlieger und Parkmöglichkeiten in Weckesheim

“Da passen locker 17 Parkplätze hin und auf der gesamten Länge über 30“, macht sich CDU-Bürgermeisterkandidat Holger Hachenburger für die Aufhebung des rechtsseitigen Halteverbots in der Dorn-Assenheimer Straße stark. Im Zuge von Erdaufschüttungsarbeiten am Bergwerksee wurde dies für die vereinfachte Anlieferung eingeführt, danach allerdings beibehalten. Mit Anliegern habe er kürzlich „sehr konstruktive Gespräche geführt“, was eben auch zeige, wie man Bürger mit lösungsorientierten Vorschlägen in Entscheidungsprozesse einbinden könne. Im Zuge des von ihm propagierten Masterplans Verkehr will sich Hachenburger alle von den Bürgern ihm gegenüber angesprochenen Problemstellen im Detail anschauen.


„Es sei sinnwidrig, in einer 30 km/h-Zone so ein absolutes Halteverbot zu haben“, machen sich auch die Anwohner für eine solche Lösung stark. Bis 17 Uhr könnten diese auch nicht zum Ausladen anhalten, wird moniert. Ohnehin werde auf der gegenüberliegenden Seite nicht geparkt, da dort kein Bürgersteig zur Orientierung der Parkenden vorhanden sei. Die Aufhebung des Halteverbots hätte zudem noch weitere Vorteile, stellt Hachenburger bei einem Lokaltermin fest. Geringere Strassenschäden am Fahrbahnrand, weniger Erschütterungen und Staub durch unmittelbar am Bürgersteig vorbeifahrenden Schwerverkehr. Auch sehe er keine Auswirkungen auf den Begegnungsverkehr.

Unterstützung ist auch von Eltern der Kickers Horlofftal zu hören. Der Verein habe derzeit vermehrt Nachholspiele am Weckesheimer Sportplatz. Eltern, die ihre Fußballnachwuchs bringen und abholen, begrüßten das Aufheben des Halteverbots. Unabhängig von der konzeptionellen Entwicklung des Bergwerksees sollte es auch heute möglich sein, geeignete Parkmöglichkeiten zum See zu schaffen. Dabei gehe es nicht um Parkplätze für das laut Satzung derzeit ohnehin nicht erlaubte Baden oder Surfen, sondern um eine geeignete Möglichkeit zum See zu kommen. Hachenburger: „Die Verhältnisse zeigten doch, dass die Menschen zum See wollen und warum sollen sie das nicht dürfen?“

Abschließend drückte der CDU-Kandidat die Hoffnung aus, in der Diskussion um Parküpätze entlang der geplanten Verbindungsstraße von der L3187 zum Neubaugebiet „Am Heiligen Stein“ eine im Sinne der Anwohner pragmatische Lösung zu finden. „Mit der Schaffung von rund 20 Parkplätzen in der Dorn-Assenheimer Straße ist die Zielvorgabe von 30 Plätzen dort doch schon fast erreicht.“

Foto: In der Dorn-Assenheimer Straße könnte nach Ansicht von dortigen Anliegern Parkplätze durch Aufhebung des Halteverbots entstehen.

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