Mehr Farbe ins Spiel bringen

Machbare Vorschläge für eine schönere Stadt

„Mit der Idee Reichelsheim soll bunter werden, habe ich in ein Wespennest gestochen“, freut sich CDU-Bürgermeisterkandidat Holger Hachenburger. Auf seinen Vorschlag vom Juni äußerten Bürger zwar auch Kritik am allgemeinen Zustand der Grünflächen, anderseits wurde die Idee positiv aufgenommen, die übliche grüngefächerten Bepflanzung um farbenfrohere Varianten zu ergänzen. Basis seines Handelns sei die Weiterentwicklung des „beispielhaften“ städtischen Landschaftspflegeplans.

Für eine bessere Grünpflege brauche es aber auch Personal und das sei begrenzt. Denn der Bauhof habe schon jetzt alle Hände voll zu tun, und ob Änderungen im Organisationsablauf oder bei der Umsetzung der Grünpflege zusätzliche Kapazitäten freischaufeln, könne er derzeit nicht beurteilen.

„Ein Beispiel für Eigeninitiative zeigt unser Fraktionsmitglied Gerhard Rack“, lobt der CDU-Vorsitzende und traf sich inmitten eines von ihm angelegten Blühstreifen in der Dorn-Assenheimer Gemarkung. Hier findet der Naturliebhaber ein schier grenzenloses Insektenreichtum. Schmetterlinge, Wildbienen, Hummeln oder Tagfalter summen um die Wette. „Das sind botanische Highlights, paradiesische Zustände“, erläutert Rack und Hachenburger ergänzt: „Diese Initiative inspiriert und sollte anderweitig Nachahmer finden.“ Sein Wunsch: Auch Bereiche um den Bergwerksee um solche Nischen zu bereichern, „quasi als Kurzstreckenflugroute für die Bienenvölker.“

„Bäume, Wiesen und  Felder sind die grüne Lunge unserer Stadt“, sagt Hachenburger und was auf den Feldern möglich sei, könne auch innerorts funktionieren. Dabei setze er auf einen Mix aus Nachhaltigkeit und Teamwork. Nachhaltigkeit beispielsweise bei der Anpflanzung sogenannter Zukunftsbäume, die mit längeren Trockenperioden zurechtkommen, Teamwork bei bienenfreundlichen Wildblumenwiesen und einladenderen Ortsbildern. Auch so genannte Blumenampeln als dekorative Elemente an Laternen könnten öffentliche Plätze aufwerten.

Vieles werde funktionieren, wenn die Bürger mitmachen.  Daher unterstütze er Eigeninitiativen oder Patenschaften. „Ich habe wahrgenommen, dass der Wille nach Engagement vorhanden ist, hierzu aber auch einmal Gerätschaften des Bauhofs erforderlich sind“, so wären in der Vergangenheit diverse Bepflanzungsaktionen als Bürger-Stadt-Teamwork zielführender gewesen.

Auch ohne große Investitionen lasse sich eine Stadt freundlich, sauber und bunt gestalten. Seine Zusage: „Als Bürgermeister ist die Pflege und Aufwertung unserer Anlagen, Plätze und Wege eine Priorität.“

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