Respekt vor der Natur

Respekt vor der Natur in einer umweltgerechten Stadt ist für mich von großer Bedeutung. Nachhaltiges Handeln darf nicht zum Modewort werden. Auch ist die Förderung und Unterstützung der regionalen Landwirtschaft für mich gelebtes Handeln. Nicht nur im Wahlkampf, sondern seitdem ich Politik mache.

Im weiteren findet sich ein Beispiel, wie man vor Ort landwirtschaftliches Handeln und Umweltschutz zusammenbringen kann. Dabei geht es auch um die Weiterentwicklung des Reichelsheimer Landschaftspflegeplans, der für sich genommen bereits eine kleine Erfolgsgeschichte ist.

Landwirtschaft und Umwelt – gemeinsam statt gegeneinander!

Mehr Farbe ins Spiel bringen

Reichelsheim soll bunter werden – Machbare Vorschläge für eine schönere Stadt

Mit der Idee „Reichelsheim soll bunter werden habe ich wohl in eine Wespennest gestochen. Einerseits äußerten Bürger vereinzelt deutliche Kritik am allgemeinen Zustand der Grünflächen, anderseits wurde der Vorschlag von der üblichen grün-gefächerten Bepflanzung um farbenfrohere Varianten zu ergänzen. Bäume, Wiesen und  Felder sind die grüne Lunge der Stadt. Außerdem verschönern Sie die Dörfer und ich finde: Da ist noch Luft nach oben! Für mehr und bessere Grünpflege braucht es aber auch Personal und das ist begrenzt. Denn der Bauhof hat schon jetzt alle Hände voll zu tun, und ob Änderungen im Organisationsablauf oder bei der Umsetzung des Grünpflegeplanes zusätzliche Kapazitäten freischaufeln, kann ich derzeit nicht beurteilen.


Ein Beispiel für Eigeninitiative zeigt unser Fraktionsmitglied Gerhard Rack, mit dem ich mich inmitten eines von ihm angelegten idyllischer Blühstreifen in der westlichen Dorn-Assenheimer Gemarkung traf- Hier findet der Naturliebhaber ein schier grenzenloses Insektenreichtum. Schmetterlinge, Wildbienen, Hummeln oder Tagfalter summen um die Wette. Das sind botanische Highlights, paradiesische Zustände. Diese Initiative inspiriert und sollte anderweitig Nachahmer finden.


Denn was auf den Feldern möglich ist, kann auch anderweitig in den Innerortsbereichen oder städtischen Grundstücken funktionieren. Dabei setze ich auf einen Mix aus Nachhaltigkeit und Teamwork, Nachhaltigkeit zum Beispiel bei der Anpflanzung so genanter Zukunftsbäume, die mit längeren Trockenperioden zurechtkommen. Teamwork bei auf bienenfreundlichen Wildblumenwiesen und einladenderen Ortsbildern. Auch so genannte Blumenampeln, welche als dekorative Elemente an Laternen angebracht werden könnten zum Beispiel öffentliche Plätze aufwerten.

Vieles wird funktionieren, wenn die Bürger mitmachen.  Daher werde ich auch  Eigeninitiativen  unterstützen, über Patenschaften an der Pflege unserer Bäume und Pflanzen mitzuwirken. Dazu gehört aber auch, dass das Dankeschön der Stadt auch als solches wahrgenommen wird.   Ich habe wahrgenommen, dass einer seit zwar der Wille nach Engagement vorhanden ist, hierzu aber auch Gerätschaften des Bauhofs erforderlich sind. Wir haben uns vor einem Jahr bei Bepflanzungsaktionen in Dorn-Assenheim aufgrund der Bodenbeschaffenheit fast totgegraben, hier wäre zum Beispiel ein Bürger-Stadt-Teamwork sicherlich zielführender gewesen.


Um dies besser zu koordinieren und in ein Konzept zu formen, werde ich einen neuen Anlauf starten. Auch ohne große Investitionen lässt sich eine Stadt freundlich, sauber und bunt gestalten. Als Bürgermeister ist es einer meiner Prioritäten, dass die Pflege und die ökologische Aufwertung unserer Plätze und Wege, Grünflächen und Pflanzen intensiviert wird. 

Ende August werde ich diese Vorschläge mit einer weiteren Aktion untermauern. 

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