3 Themen – 2 Personen – 1 Bank

Holger Hachenburger auf Wahlkampftour in Blofeld

„Corona macht erfinderisch“, zeigt sich CDU-Bürgermeisterkandidat Holger Hachenburger optimistisch, trotz eingeschränkter Möglichkeiten im Kontakt mit den Bürgern zu bleiben. So entstand das Format „3-2-1 – drei Themen – zwei Personen – eine Bank“, in dem im Gespräch auf einer markanten Bank stadtteilbezogene Themen aufgegriffen und diskutiert werden. Erste „Bank“ war die Blofelder Bushaltestelle, wo er mit dem ehemaligen Fraktionsvorsitzenden Gustav Ullrich über Themen plauderte, die Bürger im östlichsten Stadtteil bewegen. Dabei ging es um den öffentlichen Nahverkehr und und die Verkehrssicherheit.

Bereits 2018 hatte die CDU-Fraktion den Antrag gestellt, dass der Magistrat sich bei der VGO für eine Führung der Linie FB 01 über Blofeld einsetzt. Die Linien FB 01 und FB 03 kreuzen sich in einem Bereich, in dem es keine Haltestelle gibt. Mit einer Schleife der Linie FB 01 über Blofeld wäre die Haltestelle Schützenweg eine bestens ausgestattete Umsteigemöglichkeit, so Ullrich. „Das stärkt auch den Viererverbund von Reichelsheim, Florstadt, Echzell und Wölfersheim erheblich“, glaubt Hachenburger, der den Antrag damals federführend verfasste. „Bis dato ist uns keine formelle Stellungnahme bekannt“, kritisiert der CDU-Kandidat das Ergebnis einer kürzlichen Parlamentsanfrage und verspricht, sich weiter um das Anliegen der Blofelder zu kümmern: „Das sind dicke Bretter, die gebohrt werden müssen und das erfordert Geduld.“

In Sichtweite der Bushaltestelle liegt die Rechtskurve von der Vogelsbergstraße in den Taunusblick. Diese Kurve ist, so Ullrich in beiden Richtungen nicht einsehbar. Da es im Taunusblick keine Abschnitte mit Parkverbot gibt, sei die Verkehrsführung einspurig. Die Folge seien zusätzliche Gefahen, die Hachenburger auch in anderen Stadtteilen sieht. Hier habe die Stadt Handlungsmöglichkeiten, weshalb er vorschlug, alle Themen dieser Art konzeptionell neu zu bewerten: „Wir sollten in Punkto Verkehrssicherheit Schritte nach vorne machen.“

Gleiches gelte für die Ortsdurchfahrt. Trotz mittlerweile eingeführter Tempo-30-Zone und dem Verbot für LKWs in Richtung Dauernheim kritisiert Ullrich, dass die Tempo-30 Regelung erst hinter der Linkskurve aus Richtung Dauernheim beginnt und Geschwindigkeitskontrollen zu selten stattfinden. Es sei nicht bekannt, ob das Verbot für LKWs jemals kontrolliert wurde.

Hachenburger erläutert, dass 2019 neue Tempodisplays auf Initiative der CDU angeschafft wurden. „Diese müssen wir konsequesnt nutzen, solche Geräte vermehrt zum Einsatz bringen, die Ergebnnisse zielführend auswerten und an diesen Stellen mobil überwachen. Das Konzept habe die CDU zudem um einenn weiteren Antrag auf vermehrte Geschwindigkeitskontrollen des Ordnungspolizeibezirkes ergänzt. Hachenburger abschließend: „Als Bürgermeister möchte ich das weiter umsetzen, wofür ich mich bereits über Jahre im Parlament einsetzte.“

Zu einem weiteren Gespräch hat sich der CDU-Kandidat bereits verabredet. Dann geht es um das alte und neue Feuerwehrhaus , die „Blofelder Runde“ und damit die Einbettung des Stadtteils in das Reichelsheimer Tourismuskonzept. 

Foto: An der Bushaltestelle spricht Holger Hachenburger mit Gustav Ullrich über Verkehrssicherheit und den ÖPNV.

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